„go-digital“- BMWi fördert ab sofort KMU und Handwerk bei der Umsetzung von Homeoffice.

BMWi Förderprogramm go-digitalKleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung (maximale Tagessatz 1.100 Euro) durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage. Nach eigenen Aussagen des BMWi sieht das Förderprogramm „go-digital“ hierfür ein schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Das neue Fördermodell deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung von Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration spezifischer Hardware. Ab sofort können demnach IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, offiziell unter dem besagten Modul (Digitalisierung von Geschäftsprozessen) beantragt und bewilligt werden. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. Von der Förderung weiterhin ausgeschlossen sind hingegen reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware. KMU und Handwerksbetriebe.

KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte (Link) ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen, beispielsweise die Beantragung der Förderung, die Umsetzung passgenauer und sicherere Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Konkrete

Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.

Webseite des Förderprogramms „go-digital“

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html

BMWI veröffentlicht den Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018

BMWI Wirtschaftsindes Digital 2018Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den aktuellen Wirtschaftsindex DIGITAL veröffentlicht. Dieser stellt übersichtlich und kompakt dar, wie es um die Digitalisierung in deutschen Unternehmen steht. Der Index basiert auf einer Befragung von hochrangigen Entscheidern aus fast 1.100 Unternehmen und stellt den Fortschritt der Digitalisierung auf einer Skala von 0 - 100 dar. Das BMWI hat sich bei seiner Befragung auf die folgenden Bereiche fokussiert: die Nutzung digitaler Geräte, der Stand unternehmensinterner Digitalisierung sowie die Auswirkung der Digitalisierung auf die jeweiligen Firmen.

Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018 fasst den Digitalisierungsgrad in den Unternehmen nach Branchen, Teilbereichen und Unternehmensgrößen zusammen. Darüber hinaus erörtert der Bericht Treiber und Barrieren für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft und wirft im Rahmen seines Schwerpunktthemas einen Blick auf die Nutzung Künstlicher Intelligenz in den Unternehmen.
 

SPAM-WARNUNG in eigener Sache

Cybersicherheit - Spam WarnungEine aktuelle Spam-Welle täuscht als Absender reale E-Mail-Adressen von Mitarbeitern der Handwerkskammer (HWK) Münster vor. Der Betreff lautet z.B. „Rechnungs Details“. Der E-Mail-Text besteht aus einer Kontonummer mit Zahlungsaufforderung und einem Link, hinter dem sich die angebliche Rechnung oder ein anderes Dokument verbergen soll. Empfänger von E-Mails mit einem Absender der HWK Münster (@hwk-muenster.de), die sich bezüglich des Inhaltes nicht sicher sind, sollten nicht auf den angegebenen Link klicken, sondern sich direkt an die HWK wenden: Telefon: 0251 5203-0. 

Cyber-Risiken erkennen, Schutzmaßnahmen ergreifen

Für mehr Datensicherheit: Dr. Timo Hauschild (BSI), Hans Hund (HWK) und Robert Härtel (ZDH) (v.l.). Foto: HWK12. Juli 2018 | Lücken in der Sicherheit von Informationstechnik (IT) sind nach einer Umfrage der Handwerkskammer Münster für 40 Prozent von 320 befragten Betrieben eine Hürde für den digitalen Fortschritt. Diese Zahl stellte Kammerpräsident Hans Hund zum Auftakt des Cyber-Sicherheits-Tags im HBZ Münster vor. 120 Fachleute aus Handwerksbetrieben waren gekommen, um Tipps von der Allianz für Cyber-Sicherheit, dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk und der Handwerkskammer (HWK) Münster zu erhalten.
 
Hund wies auf die Gemeinschaftsaktion „Handwerk digital“ von HWK und den Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk hin. Sie halten auf der Internetplattform handwerkdigital.org ein kostenloses Dienstleistungspaket aus Information, Weiterbildung und Beratung für Handwerksbetriebe bereit. Der Service soll insbesondere kleinere Betriebe unterstützen, die sich keine eigenen Spezialisten leisten.

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Digital-Check: Pilotprojekt hilft Unternehmern im Kreis Warendorf bei ersten digitalen Schritten

 
Digital Check Kreis Warendorf Kreishandwerkerschaft Steinfurt WarendorfDigitalisierung ist Zukunftsthema Nummer eins. Die Perspektiven, die sie ermöglicht, sind nahezu grenzenlos. Genau das stellt viele Unternehmer im Kreis Warendorf vor Herausforderungen und die Frage „Bin ich auf dem richtigen Weg?“ Bei der Beantwortung genau dieser Frage hilft der Digital-Check - ein neues Projekt der gfw-Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf und u.a den Kooperationspartnern der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und der HWK Münster. „
 
Das Konzept ist denkbar einfach: Das vierköpfige Digital-Team, bestehend aus Julian Tölle (gfw), Ralf Hübscher (Breitbandkoordinator Kreis Warendorf), Dr. Peter Wagner (Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf) und Franz Gemmeke (ACWL/ WLV), kommt direkt in die Betriebe und analysiert mit einem Interview-Tool die bestehende Situation. Im Anschluss erhalten die Unternehmen eine detaillierte Auswertung, in der auch Themen wie neue Geschäftsmodelle, die Optimierung von Geschäftsprozessen, Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, IT-Sicherheit und Mitarbeiterführung zur Sprache kommen. Zudem beraten die Fachleute auch über passgenaue Förder- und Beratungsprogramme sowie weitergehende Angebote der Kooperationspartner. Großer Vorteil für die Unternehmen: Die Beratung ist kostenlos und neutral.

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